Die Ostersaatreiter aus Ostritz Einen ähnlichen Hintergrund wie das Osterreiten hat das Ostersaatreiten von Ostritz.
Jedes Jahr am Ostersonntag schwingen sich vor den Türen der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ in Ostritz Scharen von Reitern in den Sattel, um über Felder und Fluren zum Kloster St. Marienthal an der Neiße zu reiten.

Sie sind Ostersaatreiter und verkünden vom Pferderücken aus die christliche Osterbotschaft, dass Jesus von den Toten auferstanden ist.

In diesem Jahr (2007) fand der Ritt zum 378.Mal statt.
Es wurde mit bis zu hundert Teilnehmern an der Prozession gerechnet. Die Reiter sind elegant gekleidet: Mit Frack, Zylinder und blankpolierten Stiefeln sitzen sie auf ihren herausgeputzten Pferden.
Auch zwei katholische und zwei evangelische Pfarrer der Region ließen es sich nicht nehmen, den Zug hoch zu Ross zu begleiten.
Einen ähnlichen Hintergrund wie das Osterreiten hat das Ostersaatreiten von Ostritz. Jedes Jahr am Ostersonntag schwingen sich vor den Türen der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ in Ostritz Scharen von Reitern in den Sattel, um über Felder und Fluren zum Kloster St. Marienthal an der Neiße zu reiten.


„Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden.“
So riefen die Apostel einander die Osterbotschaft zu. Und die zuvor noch traurigen Jünger, die in Emmaus einen fremden Begleiter gebeten hatten, bei ihnen zu bleiben, weil sich der Abend nahte - sie erkannten den auferstandenen Christus, als er ihnen das Brot brach. Froh geworden, erzählen sie, was sie auf dem Wege erfahren hatten, wie ihnen die Augen geöffnet wurden für das Leiden Christi, um in seine Herrlichkeit einzugehen, und sie gewiss wurden: Er ist der lebendige Herr. (g)